05.01.12

Pressekonferenz „Präimplantationsdiagnostik in Deutschland“

13. Januar 2012, 12.45, Atlantic Hotel Lübeck

Viel Leid könnte erspart bleiben, wenn es eine klare Rechtsordnung für die Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland gäbe. Die PID ist ein Untersuchungsverfahren zur Erkennung von schweren genetischen Erkrankungen. Sie wird an im Reagenzglas gezeugten Embryonen durchgeführt, wenn die Gefahr einer Vererbung einer schweren genetischen Erkrankung besteht.

Am 13. Januar 2012 stellen führende Wissenschaftler aus Deutschland und Belgien das Thema auf dem Kongress „Präimplantationsdiagnostik in Deutschland“ im Atlantic Hotel Lübeck aus Expertensicht dar. Der Kongress findet unter der Schirmherrschaft der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften, des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V. und des Universitätsklinikums Schleswig-Holsteins (UKSH) statt.

Die Mediziner des UKSH fordern in diesem Zusammenhang eine klare und verbindliche Rechtsordnung, um ratsuchenden Paaren, für die das Risiko besteht, eine schwerwiegende Erkrankung zu vererben, die Möglichkeit zur Beratung und Untersuchung zu geben. Die Experten des UKSH treten für eine indikationsbezogene PID in Abstimmung mit der klinischen Ethikkommission ein.

Am 13. Januar 2012, 12.45 Uhr findet eine Pressekonferenz zur PID in Deutschland statt  (Atlantic Hotel Lübeck)

Die Gesprächspartner auf der Pressekonferenz sind:

Ulrike Flach, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit

Prof. Dr. Gabriele Gillessen-Kaesbach, Direktorin des Instituts für Humangenetik des UKSH, Campus LÜbeck

Prof. Dr. Klaus Diedrich, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des UKSH, Campus Lübeck

Prof. Dr. Georg Griesinger, Leiter  der Sektion Reproduktionsmedizin des UKSH, Campus Lübeck